LSV Ziegelheim – HSV Weimar 35:27 (19:17)
Der LSV Ziegelheim hat sein Heimspiel gegen den HSV Weimar am Ende deutlich mit 35:27 gewonnen, musste sich den Erfolg jedoch hart erarbeiten. Vor allem in der ersten Halbzeit taten sich die Gastgeber lange schwer, ins eigene Spiel zu finden.
Die Partie begann ausgeglichen, beide Mannschaften suchten früh den Torabschluss. Weimar zeigte sich von Beginn an mutig und nutzte Unkonzentriertheiten im Ziegelheimer Abwehrverbund konsequent aus. Immer wieder gelang es den Gästen, vorzulegen oder zumindest den Anschluss zu halten. Ziegelheim fand offensiv zwar Lösungen, ließ defensiv jedoch zu viele einfache Tore zu. So entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, in dem sich keine Mannschaft entscheidend absetzen konnte. Mit einer knappen 19:17-Führung ging der LSV schließlich in die Pause.
Nach dem Seitenwechsel zeigte sich Ziegelheim deutlich stabiler. Die Abwehr agierte aggressiver, im Tor wurden wichtige Bälle entschärft und im Angriff erhöhte der Gastgeber spürbar das Tempo. Schritt für Schritt konnte sich der LSV absetzen, während bei Weimar zunehmend die Kräfte schwanden. Ballgewinne und schnelles Umschaltspiel sorgten nun für einfache Tore und brachten Ziegelheim endgültig auf die Siegerstraße.
In der Schlussphase kontrollierte der LSV das Spielgeschehen souverän, ließ nichts mehr anbrennen und baute den Vorsprung kontinuierlich aus. Am Ende stand ein klarer 35:27-Heimsieg, der den Spielverlauf der zweiten Halbzeit widerspiegelt, auch wenn der Weg dorthin lange mühsam war.
An diesem Wochenende starten die LSV Damen nach Apolda, dem direkten Tabellennachbarn.
Es spielten: Lena Kipping(1), Scady Wagner(8), Anne Erler(7), Vanessa Kaiser, Laura Neyer(6), Luisa Dietrich, Eileen Gengerke(3), Jolina Edel, Alina Hohlefeld(1), Sophia Lory(3), Franziska Golon, Maria Bromme, Tina Grünler