Im letzten Heimspiel empfing der LSV mit der HSG Saalfeld/Könitz keinen Geringeren als den amtierenden Thüringenmeister. Von Beginn an entwickelte sich eine intensive und äußerst abwehrstarke Partie, in der sich beide Mannschaften nichts schenkten und um jeden Ball kämpften.

Der LSV startete hochkonzentriert und setzte den Favoriten früh unter Druck. Eine kompakte Defensive, aggressive Zweikämpfe und eine gut aufgelegte Torhüterleistung sorgten dafür, dass Saalfeld nur schwer zu klaren Abschlüssen kam. Auch im Angriff agierte der LSV geduldig und nutzte seine Chancen konsequent. Zur Halbzeitpause belohnte sich die Heimmannschaft mit einer knappen, aber verdienten 12:9-Führung.

Nach dem Seitenwechsel zeigte sich die Klasse des Thüringenmeisters. Saalfeld erhöhte das Tempo, blieb seinerseits defensiv sehr stabil und kämpfte sich Tor um Tor heran. Dennoch hielt der LSV mit großem Einsatz dagegen und ließ sich nicht abschütteln. Das Spiel blieb geprägt von harten Abwehraktionen, vielen Unterbrechungen und einer hohen körperlichen Intensität.

In der Schlussphase machte sich die Erfahrung der Gäste bemerkbar. Saalfeld nutzte entscheidende Momente konsequent aus und drehte die Partie zu seinen Gunsten. Trotz großem Kampf und unermüdlichem Einsatz musste sich der LSV am Ende knapp mit 22:24 (12:9) geschlagen geben.

Auch wenn die Punkte letztlich an den Thüringenmeister gingen, zeigte der LSV vor heimischem Publikum eine starke Leistung. Die Mannschaft bewies, dass sie defensiv auf Augenhöhe agieren kann und verlangte dem Favoriten bis zur letzten Minute alles ab – ein Spiel, das den Zuschauern einmal mehr zeigte, was in den Ziegelheimerinnen steckt und man sich seh verdient in der Mitte der Tabelle platziert hat.

Nun liegen einige spielfreie Wochen vor dem LSV, die min intensiven Trainingseinheiten genutzt werden, bis man am 7.3 um 20 Uhr die Wölfe aus Erfurt erwartet.

Es spielten: Lena Kipping, Scady Wagner(4), Anne Erler(9), Maria Erler(4), Vanessa Kaiser, Angelie Gerber, Luisa Dietrich, Eileen Gengerke(3), Jolina Edel, Alina Hohlfeld, Franziska Golon(1), Sophia Lory(1), Maria Bromme, Tina Andersch