Mit einer Extraportion Motivation ging der LSV Ziegelheim in das Oberligaspiel gegen die HSG Werratal 05. Das Hinspiel hatte man noch schmerzlich aus der Hand gegeben – entsprechend groß war der Wille, diesmal die Punkte in eigener Halle zu behalten und die offene Rechnung zu begleichen.
Die Partie begann zunächst auf Augenhöhe. Beide Teams fanden gut ins Spiel und lieferten sich in der Anfangsphase einen offenen Schlagabtausch. Doch mit zunehmender Spieldauer übernahm der LSV mehr und mehr die Kontrolle. Aufbauend auf einer aggressiven und gut organisierten Abwehr gelang es, einfache Ballgewinne zu erzwingen und diese in schnelle Tore umzuwandeln. So setzte sich Ziegelheim bereits bis zur Halbzeit mit einem komfortablen Vorsprung ab.
Auch nach dem Seitenwechsel ließ die Heimmannschaft keinen Zweifel daran, wer das Spiel gewinnen würde. Mit viel Tempo, Spielfreude und einer hohen Effizienz im Abschluss wurde der Vorsprung kontinuierlich weiter ausgebaut. Selbst in Unterzahl blieb das Team konzentriert und stabil, sodass Werratal kaum noch Möglichkeiten fand, den Rückstand zu verkürzen.
Besonders beeindruckend war die mannschaftliche Geschlossenheit: Jede Spielerin brachte sich ein, sowohl in der Defensive als auch im Angriff. Immer wieder wurden gute Lösungen im Positionsspiel gefunden, während die Torhüterinnen mit starken Paraden zusätzlich Sicherheit gaben.
Am Ende belohnte sich der LSV Ziegelheim mit einem auch in dieser Höhe verdienten 35:22-Erfolg. Die Mannschaft zeigte über 60 Minuten eine überzeugende Leistung und konnte damit die Niederlage aus dem Hinspiel eindrucksvoll wettmachen.
Ein Sieg, der nicht nur zwei Punkte bringt, sondern auch Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben.
Nun ist erst einmal 4 Woche Spielpause, bis es am 25.04 dann zum Derby, zum neuen Thüringenmeister, nach Altenburg geht.

Es spielten: Lena Kipping(3), Scady Wagner(1), Anne Erler(9), Isabel Harles(1), Maria Erler(3), Vanessa Kaiser(3), Luisa Dietrich(3), Eileen Gengerke(10), Jolina Edel, Alina Hohlfeld, Sophia Lory(2), Maria Bromme, Romy Mäder