Wölfe Erfurt – JSG Altenburger Land 27:37 (15:18)
Am vergangenen Samstag stand der vierte Spieltag für die noch ungeschlagene JSG Altenburger Land an. Diesmal musste der Tabellenzweite zum Tabellenvorletzten in die Landeshauptstadt nach Erfurt reisen. Der 4 Saisonsieg sollte eingefahren werden, das war die Vorgabe des Trainerduo Zeise/Zeise. Und zu Beginn sah alles nach einem ungefährdeten Erfolg für die Ostthüringer aus. Schnell stand es 3:0 für Altenburg. Diese nutzten die Räume, die Erfurt ihnen anbot, konsequent aus und mit schönen Spielzügen stand es nach 13 Minuten 12:4 für die Gäste. Alles rechnete mit einem ungefährdeten Sieg für die JSG. Doch plötzlich riss der Spielfaden der Altenburger gänzlich. Die Wölfe kamen besser ins Spiel, stellten ihrerseits die Deckung um, agierten nun offensiver, womit die JSG vor arge Probleme gestellt wurde. Stand es nach 20 Minuten noch 10:17 schafften die Wölfe bis zur Halbzeit ein 5:1 Lauf und stellten so zum Pausentee auf 15:18. Das Spiel drohte nun gar zu kippen. Auch in den ersten Minuten von Durchgang 2 änderte sich wenig. Die JSG agierte zu löchrig im Abwehrverbund und im Angriff mussten zumeist Einzelaktionen herhalten, um Zählbares auf die Anzeigetafel zu bringen. So konnte Erfurt nach 32 Minuten beim Stand von 20:22 fast ausgleichen, ehe die JSG endlich wieder mehr Zugriff bekommen sollte und auch im eigenen Angriffsspiel wieder mehr Durchschlagskraft entwickelte. 5 Tore in Folge brachten die Vorentscheidung und eine beruhigende Führung zum 27:20. 15 Minuten waren noch zu gehen und die JSG ließ nichts mehr anbrennen. Mit schnellem Offensivspiel kam man immer wieder zu klaren Torchancen, nutzte diese rigoros und über die Stationen 30:23; 35:26 konnte man letztendlich mit 37:27 den vierten Saisonsieg einfahren.
Mit diesem Ergebnis im Rücken empfängt die JSG kommenden Samstag um 10:30 Uhr die Saalefüchse zum absoluten Gipfeltreffen in der Oberliga Thüringen. Die Mannschaft hofft im heimischen Wieratal auf zahlreiche Unterstützung, um mit einem Sieg die Tabellenführung von den Saalefüchsen zu übernehmen.

Markus Zeise